Psychische Belastung ist nicht nur ein Gesundheits-, sondern ein handfestes Kostenthema. Die gute Nachricht: Prävention rechnet sich – oft mehrfach.
Die versteckten Kostenblöcke
- Fehlzeiten: Psychische Erkrankungen zählen zu den häufigsten Ursachen für lange Ausfälle – mit überdurchschnittlich vielen Fehltagen pro Fall.
- Fluktuation: Wer geht, nimmt Wissen mit. Neubesetzung, Einarbeitung und Produktivitätsverlust summieren sich schnell auf ein Vielfaches eines Monatsgehalts.
- Präsentismus: Anwesend, aber nicht leistungsfähig – der stille, oft größte Kostenblock.
Was Prävention bringt
Studien und Praxiserfahrung zeigen: Investitionen in psychische Gesundheit zahlen sich mehrfach zurück – über weniger Ausfälle, höhere Bindung und bessere Leistung. Entscheidend ist, früh und strukturiert anzusetzen, statt erst im Krisenfall zu reagieren.
Der wirtschaftliche Dreiklang
Eine gut gemachte Gefährdungsbeurteilung wirkt auf drei Ebenen: Sie erfüllt die gesetzliche Pflicht, sie senkt konkrete Kosten (Fehlzeiten, Fluktuation) und sie steigert die Leistungsfähigkeit. Selten bekommt man drei Effekte für eine Maßnahme.
Fazit
Die Frage ist selten „Können wir uns das leisten?" – sondern „Können wir uns das Nichtstun leisten?". Mit unserem Kostenrechner sehen Sie in Sekunden einen Richtwert für Ihren Fall.
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